Gott erlebt

Shahnaz Shafieyar

Ich war ein gläubiger Muslim, verrichtete mein Gebet, rezitierte Quran und war ein praktizierender Muslim. Trotzdem log ich die Menschen an. So wurden auch meine Fürbitten nicht erhöht. Ich war vom Egoismus getrieben, Ich tat alles, was mir Vorteil erbrachte, Ich handelte gegen die Verbote meiner Religion (z.B. hatte ich einen Freund), war egozentrisch, selbst bezogen und eigennützig. Jedoch es war mir nicht bewusst, dass in meinem Leben Sünde begehe.

Nach diesem Muster lief mein Leben, bis ich meinen jetzigen Ehemann kennen lernte und ging mit ihm eine Ehe ein. Über meinen zum Christentum konvertierten in Deutschland wohnhaften Ehemann, der bei seinen Reise in den Iran die verschieden Menschen missionierte, kam ich mit der christlichen Lehre in Berührung. Ich lernte das Christentum kennen und bekehrte. Dank der Gespräche und Missionierungsarbeit meines Ehemanns wurde ich überzeugt und konvertierte ich zum Christentum. Er nahm mich mit in die Kirche und stellte mich den Gläubigen vor. Mit einer christlichen Kollegin namens Hilda Hahakupiyan nahm ich an Gottesdienste an. Sie brachte mir die christliche Lehre nahe.

Während dieser Zeit wurde in meiner linken Brust ein Tumor diagnostiziert, der operiert werden sollte. Infolge der Langen nächtlichen Telefongespräche mit meinem Ehemann und der gemeinsamen Gebete wurde ich geheilt. Ich betete zu Jesus Christus und flehte um meine Gesundheit. Nach 40 Tagen habe ich den Arzt zur weiteren Untersuchung aufgesucht. Der Befundsbericht lautet, dass die Krankheit geheilt ist und die Operation war hinfällig. Ich bangte vorher um mein Leben und befand mich in einer großen Sorge. Diese Nachricht verstärkte meinen Glauben. Jesus, Herr über Leben und Tod, hat mich geheilt und gerettet.

Ich bereute meine Taten und glaubte an Jesus Christus und kehrte zu Gott zurück. Danach ereigneten sich zwei Wunder in meinem Leben. Der erste Vorfall geschah wie folgt: Als die Familie meines Ehemannes bemerkte, dass ich zum Christentum bekehrt war, hat ich mich enorm unterdrückt und bedrohte mich mit dem Tod. Die Familie drohte mir, mich anzuzeigen, da ich Kafar (A.d.Ü.: Ungläubige) sei. Meine Ehe sei auch haram (A.d.Ü.: religiös unrein und unerlaubt).

Wir stritten uns oft heftig. Ich war in dieser Zeit mit Zwillingen schwanger. Mein Leben und Leben meiner Kinder waren in Gefahr, da die Familie meines Ehemannes mich bei den Ordnungskräften angezeigt hatte. Ich sah mich gezwungen, mit Hilfe eines Schleppers nach Deutschland zu flüchten. Da die Ordnungskräfte meine Mutter unter Druck setzen, meinen Aufenthaltsort preiszugeben, zogen wir (A.d.Ü.: Aus Angst) um. Aufgrund der psychischen Belastungen im Iran, erlebte ich zweimal Frühgeburten. Ich bin weit weg von meiner Familie, aber habe ich mit Hilfe Jesus Christus den Frieden in meiner Ehe gefunden.

Obwohl meine Kinder gesundheitliche Probleme haben, aber ich in Jesus Christus den Frieden Gefunden.

Mir wurden starken seelischen Schlägen hinzugefügt. Mit Gebet zu Jesus Christus konnte ich die Krisen überstehen. Ich kann nicht mehr in den Iran zurückkehren, da immer noch wir von der Familie meines Ehemannes mit dem Tod bedroht werden. Trotz dieser Hass und Feindseligkeit bete ich für sie, damit Jesus Christus ihre Herzen öffnet, damit sie an Jesus Christus glauben und errettet werden.

Nun bin ich eine gläubige Christin und lebe ich in einer gläubigen Familie. Ich bin äußerst glücklich, dass ich eine Beziehung mit Gott führe. Ich lüge nicht mehr, bin ich eine neue Person geworden und liebe alle Menschen; selbst meine Feinde. Ich bete für Frieden zwischen Menschen und fühle den Segen und Gnaden Jesus Christus in meinem Leben.

Ich besuche eine deutschsprachige Kirche und höre mir die Predigten mit Hilfe anwesenden Dolmetscher. Außerdem besuche ich die Bibelschule und wachse und entwickle mich in der christlichen Lehre.

Ich führe Gespräche über Jesus Christus mit anderen Menschen und den Freunden und missioniere. Durch meinen Einsatz konvertierten viele Menschen zum Christentum.